Projekt: dropping perpendicular -
„Die Venezianisierung der Welt“

Es ist wohl kaum verwunderlich, dass sich Künstler zwischen der kunstfeindlichen Funktionswelt und der Kunst auf besonderer Weise ausdrücken.

Während Thomas Rappaport als Künstler auf das Herstellen von eigenen aus der Phantasie entwickelten künstlerischen Objekten verzichtet, sondern gewohnte Gegenstände bildhauerisch reflektiert, geht die Künstlerin Silke Walther mit Ihren Fotografien einen Schritt weiter, indem sie durch ihre spezielle Technik die Wahrnehmung des Betrachters aus der anfänglichen Verwirrung in ein Aha-Erlebnis verkehrt.

Es geht Ihnen in der Hauptsache um die Darstellung ihrer Arbeiten aber es geht nicht nur um die Kunst, sondern auch um den informativen Aspekt. Es sind schon so viele Dinge da, nehmen Platz, Raum und Luft ein, der Geist wird überflutet über das Denken und Ideen hinweg.

Thomas Rappaport und Silke Walter setzen ihre Kunst als Bildhauer und Fotografin in einen tauglichen Kontext, versuchen aber durch autonome Auseinandersetzung mit den Bausteinen Skulptur und Fotografie eine konzeptionelle dem Klima betreffende Gleichsetzung von Kunst und Leben.

Text Dagmar Schmidla 14.10.2010

Projektleitung Dagmar Schmidla

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